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Parlamentarischer Staatssekretär Ole Schröder bei der offiziellen Gedenkveranstaltung in Hamburg-Neuengamme

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Anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager hat heute im historischen Klinkerwerk in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme eine offizielle Gedenkveranstaltung der Freien und Hansestadt Hamburg stattgefunden.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Ole Schröder, richtete als Vertreter der Bundesregierung vor Ort ein Grußwort an die anwesenden Gäste, unter denen sich auch Überlebende des Konzentrationslagers Neuengamme und seiner Außenlager befanden, die zuvor aus der ganzen Welt angereist waren.

In Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters der Stadt Hamburg, Olaf Scholz und zahlreicher ausländischer Gäste dankte Schröder allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement, Stadt und Land von der Notwendigkeit einer würdigen Gedenkstätte auf dem historischen Lagergelände Neuengamme zu überzeugen. Diese sei heute zu einem Lernort von internationaler Bedeutung geworden, so der Parlamentarische Staatssekretär.

Das breite Informations- und Fortbildungsangebot der KZ-Gedenkstätte reiche dabei thematisch vom Handeln der staatlichen Organisationen in der NS-Zeit über die Beteiligung an nationalsozialistischen Verbrechen bis hin zu Menschenrechtsfragen und der Rolle der beteiligten Institutionen bis in die Gegenwart. Besonders begrüßte Schröder in diesem Zusammenhang auch die Schwerpunktsetzung bei der Aufarbeitung der Geschichte der Polizei, die im Nationalsozialismus maßgeblich an der Verübung von Verbrechen beteiligt war.

Abschließend verdeutlichte der Parlamentarische Staatssekretär beim BMI, dass die Bundesregierung sich ihrer historischen Verantwortung bewusst sei und die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen wachhalten werde.

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