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Neues Helgolandschiff - Ole Schröder in Cuxhaven

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Ole Schröder informierte sich am Freitag gemeinsam mit dem Kollegen Staatssekretär Enak Ferlemann in Cuxhaven bei der Reederei Cassen-Eils über den Neubau des Helgolandschiffes und will die Reederei dabei unterstützen vom EU-Programm für die besonders umweltfreundliche Technik zu profitieren.

Ole Schröder und Enak Ferlemann bei Reederei Cassen Eils" />Das Schiff mit einem maximalen Fassungsvermögen von ca. 1000 Passagieren wird voraussichtlich im Mai 2015 in Dienst gestellt und soll die Insel von Büsum aus innerhalb von 2 ¼ Stunden ansteuern. Durch die 27 Tonnen schweren Stabilisatoren wird die Überfahrt für die Passagiere zukünftig auch bei rauer See deutlich komfortabler werden.
Auch in Hinblick auf die Antriebstechnologie bietet das Schiff eine sensationelle Neuerung: Der Motor des Schiffes wird mit Flüssigerdgas betrieben, kann aber bei Bedarf in Sekundenbruchteilen auch auf eine ebenfalls zur Verfügung stehende herkömmliche Kraftstoffversorgung umgeschaltet werden. Flüssigerdgas ist nicht nur billiger als Schiffsdiesel, sondern verbrennt auch deutlich sauberer. Durch eine Abkühlung auf unter minus 160 Grad lässt sich das Volumen des Gases auf ein Sechshundertstel des ursprünglichen Volumens reduzieren.
Ole Schröder: „Mit der neuen Technologie wird hier von der deutschen maritimen Wirtschaft an der Unterelbe technologische Pionierarbeit geleistet. Dieses Schiff unter deutscher Flagge wird in der Europäischen Union das erste seiner Art sein. Mit dieser größten Investitionsentscheidung in der Geschichte ihres Bestehens legt Cassen Eils großartigen Unternehmergeist an den Tag und wird zum Vorreiter der neuen Antriebstechnologie. Ich werde mich gemeinsam mit Enak Ferlemann dafür einsetzen, dass die Reederei Mittel aus dem TEN-T-Programm der Europäischen Kommission erhält, mit dem Verkehrsprojekte in der gesamten EU gefördert werden.“
Ole Schröder hob auch die Bedeutung des neuen Schiffes für die Menschen auf der Insel Helgoland hervor: „Wichtig ist, dass auch bei stürmischem Wetter im Winter die zuverlässige Anbindung der Gemeinde an das Festland gewährleistet wird. Die zehn Containerplätze an Deck verbessern die Versorgungslage der Insel und die Erleichterungen im Personenverkehr kommen den Helgoländerinnen und Helgoländern unmittelbar zu Gute, beispielsweise für Termine auf dem Festland. Auch der Forschungs- und Energiewendestandort Helgoland profitiert, wenn Wissenschaftler und Offshore-Techniker zukünftig leichter an- und abreisen können. Der Schiffsneubau ist somit ein wesentlicher Beitrag zu Infrastruktur Helgolands und damit des Kreises Pinneberg.“
An die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur wurde Ole Schröder auch bei seiner Anreise nach Cuxhaven erinnert: „Alleine die Wartezeit an der Elbfähre in Glückstadt von einer Stunde mitten an einem Werktag ist für mich wieder einmal der Beweis, wie dringend wir die A 20 mit Elbquerung brauchen. Auf der anderen Seite in Niedersachsen war die Schlange der Autos und LKW sogar noch länger.“

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