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Bafög-Erhöhung

eingestellt am 18.06.2010

 

Ole Schröder: Bildung darf nicht von sozialer Herkunft abhängen
Bundestag beschließt Bafög-Erhöhung

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder bezeichnet die heute im morgen im Bundestag beschlossenen Erhöhung der Leistungen im Rahmen des Bafög als wichtigen Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland:

„Die Bundesregierung hat klar gesagt, dass im Bereich Bildung nicht gespart wird, sondern sogar mehr Geld in den nächsten Jahren investiert wird. Die Erhöhung des Bafög ist eine der ersten Maßnahmen, die jetzt umgesetzt wurde. Es ist wichtig, dass Bildungschancen nicht von finanziellen Mitteln oder der sozialen Herkunft abhängen. Wir brauchen in Zukunft noch mehr gut ausgebildete junge Menschen in Deutschland“, so Ole Schröder.
Die Höhe der Ausbildungsförderung wird ab dem 1. Oktober um zwei Prozent steigen, die Höchstgrenzen um drei Prozent wachsen. Im Schnitt wird dadurch ein Bafög-Empfänger 13 Euro mehr im Monat erhalten, der Höchstsatz soll künftig 670 Euro im Monat betragen. Zudem wird die Altersgrenze von bisher 30 auf 35 Jahre angehoben, um Bachelor-Studenten nach einer ersten Berufsphase auch später noch den Einstieg in ein Masterstudium zu ermöglichen. In Zukunft können so 50.000 bis 60.000 Studenten im Jahr mehr gefördert werden können.
Gleichzeitig beschloss der Bundestag den Aufbau eines nationalen Stipendienprogrammes. Dieses ist neben dem BAföG und Bildungssparen eine weitere Säule der Studienfinanzierung, die auf den Abbau von Hürden gerichtet ist, an denen individueller Bildungsaufstieg scheitern kann. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro monatlich sollen zur Hälfte von der Wirtschaft finanziert werden. Das Stipendienprogramm zielt darauf ab, begabte Studierende zu unterstützen und die Eigenverantwortung und Profilentwicklung der Hochschulen zu stärken.

 
 
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